Afrikanische Entführung

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Afrikanische Entführung

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Im Abenteuerroman Afrikanische Entführung – ein Abenteuer in Togo wird nicht nur die Protagonistin des Romans, sondern auch Sie als Leser in eine der entlegensten Gegenden von Togo entführt.

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Beschreibung

Im Abenteuerroman Afrikanische Entführung – ein Abenteuer in Togo wird nicht nur die Protagonistin des Romans, sondern auch Sie als Leser in eine der entlegensten Gegenden von Togo entführt.

Rückentext von „Afrikanische Entführung“

Maria Weber, eine junge Entwicklungshelferin reist trotz politischer Unruhen nach Togo, einer ehemaligen deutschen Kolonie in Westafrika, um nach ihren Projekten zu schauen. Doch dann passieren dramatische Ereignisse: Sie wird entführt, anscheinend versehentlich. Ihr Freund N’Dehti, ein Abgeordneter aus der Tamberma-Region, kann sie befreien, dennoch bleibt sie eine Gefangene. Ein Fluchtversuch misslingt. An der fieberhaften Suche nach der Vermissten beteiligen sich Journalist Pieter van Dam, Botschafter Dr. Walter und sogar der Bürgermeister aus Maria Webers Heimat, dennoch laufen die Bemühungen ins Leere. In dieser Situation bringt eine Malaria-Erkrankung die junge Frau in lebensbedrohliche Gefahr. Wird es ihren togoischen und europäischen Freunden gemeinsam gelingen, sie rechtzeitig zu finden und zu retten?

Die Autorin Margret Kopp kennt durch zahllose Reisen nach Togo das Land wie ihre Westentasche. Sie lässt daher das Abenteuer einer afrikanischen Entführung an authentischen Orten in Togo spielen und versteht es, die handelnden Personen, egal welcher Hautfarbe, gleichrangig agieren zu lassen. Togoer und Europäer tragen in gleicher Weise zu den Ver- und Entwicklungen der Geschichte bei. Afrika ist hier nicht der Hintergrund der Geschichte, sondern Teil des Abenteuers.

Afrikanische Entführung - ein Abenteuer in Togo - Inhalt
Afrikanische Entführung - ein Abenteuer in Togo - Backcover und Rücken

Zusätzliche Information

Gewicht 800 g
Größe 2.6 × 15.7 × 22.0 cm

1 Bewertung für Afrikanische Entführung

  1. Professor Pater Dr. Dieter Skweres, SVD, Togo

    Wenn man seit vielen Jahren in Togo lebt, wie ich, und das Buch „Afrikanische Entführung  –  ein Abenteuer in Togo.“ von Margret Kopp liest, sagt man spontan: „Ja, so ist es wirklich!“ Frau Kopp hat bereits mehrere Bücher über Togo geschrieben. Dabei handelt es sich um Berichte über Projekte, die sie in Togo realisiert hat, sowie über ihre Besuche vor Ort und das, was sie dabei erlebt hat. Was wir bei der Lektüre dieser Bücher erfahren und lernen, erweitert unser Wissen über Togo als sogenanntes „Entwicklungsland“ und motiviert wohl auch einige Leser, bei dieser Entwicklung im Rahmen der Projekte von Frau Kopp mitzuhelfen. Bei der Lektüre dieser Bücher schauen wir gleichsam „von außen“ auf Togo, seine Bewohner und deren Probleme.  Mit „Afrikanische Entführung  –  ein Abenteuer in Togo“ legt Margret Kopp ein Buch vor, das einem ganz anderen literarischen Genre angehört. Es handelt sich um einen Kriminal- oder besser Abenteuerroman. Die Geschichte und ihre  Akteure sind zwar erfunden, aber wir begegnen in ihr Menschen mit ihren Wünschen und Interessen, Leidenschaften und Hoffnungen, wie es sie wirklich in Togo gibt. Mit einigen von ihnen können wir uns sogar identifizieren, so dass der Roman Allgemeinbedeutung bekommt, wie ein gutes Kunstwerk. Auch wenn man nicht zu hoch greifen will, könnte man auf St. Exupéry verweisen und sagen, dass das Buch uns Togo „mit dem Herzen“ sehen lässt. So sieht jedenfalls die Autorin Togo, seine Bewohner und ihre Probleme. Es gelingt ihr auch, dem Leser diese Sicht zu vermitteln.

    Bei dieser Sympathie für Togo und die Togoer ist es verständlich, aber trotzdem bemerkenswert, dass die Akteure der spannenden Abenteuergeschichte nicht  nur weiße Europäer sind, sondern auch schwarze Togoer. Die Hauptakteure sind eine sehr engagierte, versehentlich entführte deutsche Entwicklungshelferin und ein sehr hilfreicher togoischer Dorfchef, welcher der Einheitspartei angehören muss und zum Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt worden ist.  Er muss die Entführte in seinem Dorf gefangen halten und verbergen. Die beiden sind in einer konfliktreichen Freundschaft miteinander verbunden. Es kommt aber nicht  –  wie gut!  – zu einer romantischen Liebesaffäre zwischen den beiden, sondern alles bleibt auf dem harten Boden der Wirklichkeit.

    Die Autorin erwähnt daher auch „heiße Themen“ wie die einst in Togo mit Brachialgewalt herrschende Militärdiktatur sowie die von ihr erzeugte Atmosphäre der Angst im Land. Es wirkt wie ein Kontrast, wenn die Autorin auch das Leben mit der harten Arbeit, aber auch den fröhlichen Festen in einem abgelegenen Dorf im Tambermatal schildert, wobei die Rolle der Frauen sowie die magischen Praktiken  einen europäischen Leser schockieren. Aber wer sich in Togo auskennt, sagt sofort: „Ja so ist das!“ Dasselbe gilt für das einfühlsam geschilderte Verhalten eines deutschen Botschafters, der seine Verantwortung in einer schwierigen politischen Situation wahrnehmen muss. Auch die hilfreiche Rolle der katholischen Mission bleibt nicht unerwähnt. Der Leser staunt ebenso über den unermüdlichen Einsatz eines togoischen Arztes für die Kranken. Das naive Verhalten eines europäischen Jounalisten, der sich von den Afrikanern übertölpeln lässt, löst dagegen Schmunzeln aus. Der Leser muss noch mehr schmunzeln über das Verhalten eines wohl zum ersten Mal nach Togo gereisten bayerischen Bürgermeisters mit seinem „Jetzt kommen wir!“ 

    Der Leser des Buches erlebt ein spannendes Abenteuer. Die Spannung wird durch immer neue Episoden und Konflikte der Akteure bis zum Schluss durchgehalten und dann durch die spektakuläre Befreiung der gefangenen Entwicklungshelferin gelöst. Die Autorin schreibt ein flüssiges, leicht zu lesendes Deutsch und bedient sich manchmal auch „flotter“, aber „gut sitzender“ Ausdrücke. Wer Togo „von innen“ kennenlernen möchte, dem ist das Buch zu empfehlen. Der Afrikakenner wird sagen: „Ja, so ist es in Togo!“

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